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Opel Rent Winteraktion.

Auch im Winter gibt es heiße Schlitten!

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Deutschland deine Nationalgerichte.

Leckere Gerichte kochen...

Es muss nicht immer Kaviar sein!

Den Deutschen in den Topf geschaut

Eine aktuelle Umfrage hat ergeben, dass 70% der Deutschen Gerichte aus Produkten der Region bevorzugen. Kein Wunder also, wenn somit auch das Angebot an „Nationalgerichten“ so verschieden ist, wie die einzelnen Regionen in unserem Land. Opel Rent ist einmal auf die Suche nach den Klassikern gegangen, die in deutschen Küchen seit Generationen gekocht werden und die bestimmte Regionen - weit über die Grenzen unseres Landes hinaus - berühmt gemacht haben. Rezepte werden wir Ihnen an dieser Stelle nicht verraten, zu verschiedenen sind die Meinungen, wie bestimmte Gerichte am besten zubereitet werden. Aber Appetit möchten wir Ihnen hier machen und das ideale Rezept finden Sie dann ganz sicher in einem der unzähligen Kochbücher oder auf entsprechenden Seiten im Internet.

Grünkohl mit Pinkel (Bregenwurst)

Hoch im Norden schmeckt es deftig: Grünkohl, Pinkel und viel mehr

Speziell in den Gegenden um Oldenburg, Bremen aber auch in Ostfriesland, Niedersachsen, Teilen von Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein ist der Grünkohl ein Klassiker. Grünkohl ist ein typisches Wintergemüse und schmeckt am besten, wenn er den ersten Frost bekommen hat. Traditionell wird zum Grünkohl Pinkel gereicht, eine geräucherte, grobkörnige Grützwurst. Ist die mal nicht zur Hand tut´s auch eine Bregen- oder Kochwurst. Auch mit dabei: fetter Speck und Kassler. Jede Region hat ihre eigene Art Grünkohl zuzubereiten, natürlich behauptet jede Region, dass ihre Art die schmackhafteste ist. Viele Regionen pflegen einen regelrechten Grünkohl-Kult. Alle sind sich einig: ein klarer Schnaps gehört dazu.

Rote Grütze mit Vanillesauce

Rote Grütze - aber bitte mit Sahne

Der Klassiker unter Norddeutschlands Desserts ist und bleibt die Rote Grütze. Traditionell werden rote und schwarze Johannisbeeren mit Himbeeren gemixt, die modernere Variante enthält darüber hinaus auch noch Erdbeeren und Kirschen. Alle Früchte werden mit Fruchtsaft aufgekocht, Grieß oder Sago als Bindemittel hinzugefügt und anschließend mit Milch, Vanillesauce, Sahne oder Vanilleeis serviert. Neben der roten Variante gibt es auch gelbe, blaue und grüne Grütze. In die gelbe Grütze kommen gelbe Stachelbeeren, Ananas, Pfirsiche oder Bananen. Für grüne Grütze werden Stachelbeeren, Kiwis und Ananas kombiniert. In blauer Grütze dominieren Blaubeeren und Brombeeren. Allgemein gilt hier auch: erlaubt ist, was schmeckt.

Leipziger Allerlei

Alte Klassiker aus neuen Bundesländern: Leipziger Allerlei

Leider ist der Ruf dieses Traditionsgerichtes gesamtdeutsch reichlich ramponiert, gilt es doch als als vorgekochtes Mischgemüse aus der Dose, das gern zur Frikadelle serviert wird. Dabei ist Leipziger Allerlei in seiner Urform eher ein Festessen das auf dem Teller das Beste aus Feld, Wasser und Wald vereint: junges, frisches Gemüse, leckere Flusskrebse und aromatische Morcheln serviert mit einer leichten, hellen Sauce, verfeinert mit Krebsbutter. Die klassische Beilage sind locker luftige Semmelklößchen – da kann einem schon beim Lesen das Wasser im Munde zusammenlaufen. Einer der wohlschmeckendsten deutschen Gerichte das es längst verdient hat, wiederentdeckt zu werden.

Thüringer Bratwurst

Thüringer Rostbratwurst - der Liebling auf Deutschlands Grillrosten

Der Klassiker - auch Thüringer Roster genannt - ist in der Regel eine Brühwurst aus Schweinefleisch. Mittlerweile wird sie aber auch aus Kalbs- und Rinderfleisch hergestellt. Sie ist wohl die einzige Bratwurst, die schon 1404 urkundlich erwähnt wurde. Laut EU-Verordnung muss mittelfeine Rostbratwurst im engen Naturdarm, roh oder gebrüht, mindestens 15 cm lang sein. Sie hat diese typische würziger Geschmacksnote und seit dem 6. Januar 2004 ist die Thüringer Rostbratwurst ein Produkt mit einer geschützten geografischen Angabe, d.h., mindestens 51 % der verwendeten Rohstoffe müssen aus der Region Thüringen stammen. Auf Grund der hohen Bedeutung der Thüringer Rostbratwurst für die Thüringer Lebensart und auch mit dem Ziel der Tourismusförderung wurde 2006 das 1. Deutsche Bratwurstmuseum in Holzhausen bei Arnstadt eröffnet. Außerdem krönte 2006 die Stadt Suhl erstmals einen Bratwurstkönig von Thüringen.

Dresdner Stollen

Dresdner Stollen

Anno 1474 wird der Dresdner Christstollen erstmals in historischen Dokumenten erwähnt. Das mittelalterliche Fastengebäck bestand lediglich aus Mehl, Hefe und Wasser. Die katholischen Dogmen erlaubten weder Butter noch Milch. Kurfürst Ernst von Sachsen und sein Bruder Albrecht baten deshalb Papst Innozenz VIII, das Butter-Verbot aufzuheben. Der Heilige Vater ließ sich erweichen und schickte im Jahr 1491 ein als „Butterbrief“ bekanntes Schreiben, das gehaltvollere Zutaten erlaubte. Um 1500 wurden in Dresden "Christbrote uff Weihnachten" auf dem Striezelmarkt, dem ältesten deutschen Weihnachtsmarkt, verkauft. Ab 1560 übergaben die Stollenbäcker ihrem Landesherrn zum heiligen Fest ein oder zwei Weihnachtsstollen von 36 Pfund Gewicht. Acht Meister und acht Gesellen trugen ihn zum Schloss. Der Dresdner Christstollen wird in seiner jetzigen Qualität erst seit dem 20. Jahrhundert gebacken. Es werden nur hochwertige, edle Rohstoffe, erlesene Zutaten, natürliche Aromastoffe und exotische Gewürze verarbeitet. Auch wenn es ein Grundrezept gibt, hat doch jeder Stollenbäcker sein vererbtes Familiengeheimnis. Kenner bestellen schon seit Jahren bei traditionsreichen Dresdner Bäckereien und Konditoreien.

Dibbelabbes

Dibbelabbes – Saarländische Rösti, lecker-deftig aus Kartoffeln und Zwiebel

„Topflappen“ bzw. „Topfkuchen“ spricht sich in der saarländischen Mundart Dibbelabbes und ist ein weit verbreitetes Kartoffelgericht, das auch in der Eifel, im Rheinland und im Westerwald gerne und gut zubereitet werden kann. Eine Art Pfannkuchen aus rohen geraspelten Kartoffeln und Zwiebeln, der entweder in einer schweren Pfanne oder im Backofen gegart wird. Typisch für ihn ist die Knusperhülle, die je nach Geschmack auch mit Lauch verfeinert werden kann. Klassisch isst man Dibbelabbes mit Apfelkompott oder Endiviensalat. Es gibt aber auch Rezepte mit Sauerkraut und wer es mag reicht Frikadellen oder andere Fleischvarianten dazu.

Weißwurst mit süßem Senf

Spezialität aus Bayern: Weisswurst mit süßem Senf und Brezeln

Diese feine Brühwurst aus feinem Kalbsfleisch ist deshalb so hell, weil das Fleisch vorher nicht gepökelt worden ist. Traditionell wird sie vormittags gegessen, mit süßem Senf, Brezn und Weissbier. Dieser Brauch stammt noch aus der Zeit wo es keine Kühlschränke gab und man empfahl, die Wurst vor 12 Uhr zu verzehren. Profiköche schwören drauf die Weisswurst 10 Minuten in 75° C warmem Wasser ziehen zu lassen. Auf keinen Fall darf das Wasser kochen, wenn die Weißwurst rein kommt. Die Haut platzt und der Geschmack geht verloren. Die Weisswurst wird in Bayern "ausgezuzlt", d.h. man isst sie durchaus mit den Fingern und zieht den Inhalt mit den Zähnen aus dem Darm. Die etwas feinere Art ist das gekonnte entfernen des Darms mit Messer und Gabel, dazu schneidet man die Wurst seitlich ein, um dann den Darm geschickt von der Wurst zu lösen.

Eisbein mit Sauerkraut

Wer hätte das gedacht: Eisbein und Sauerkraut, ein Berliner Traditionsgericht.

Die Berliner Küche ist eher für ihren deftigen Geschmack bekannt, als für die verfeinerten Speisen. Nicht umsonst liegt der Pro-Kopf-Verbrauch der Berliner bei Buletten und Currywurst in astronomischen Höhen. Eisbein mit Sauerkraut und Erbsenpüree würden man gefühlsmäßig gerne in der bayrischen Küchentradition ansiedeln Haxe, gehört aber eindeutig nach Berlin. Man isst das Eisbein bei Muttern zu Hause, in der Kneipe nach der Arbeit oder am Wochenende im Gartenlokal. Anfang 1800 soll es in einer Gaststätte am Görlitzer Bahnhof gepökelt und gekocht zum ersten Mal auf dem Tisch gestanden haben. Der Name soll von der Sportbegeisterung der Berliner stammen. Die liebten schon seit über 300 Jahren das Schlittschuhlaufen. Als Stahl noch nicht verbreitet war und Eisen zu schnell rostete, schnürten die Berliner sich die geschliffenen Kniebeinknochen der Schweine unter die Schuhe – eben jene Knochen, die nun so lecker zubereitet wurden. Sehr schnell war so der Name „Eisbein“ erfunden. Der ehemalige französische Staatspräsident Jacques Chirac (1995 bis 2007) wünschte sich jedes Mal, wenn er in Berlin war, Eisbein in der Berliner Version: mit Erbsenpüree und Sauerkraut, das Berliner Originalrezept.

 

Was isst Deutschland am liebsten?
Welches sind die beliebtesten regionalen, traditionellen Spezialitäten aus den Küchen deutscher Bundesländer?

Am 12. September startete der kulinarische Wettbewerb "Speisekarte Deutschland" als eine Gemeinschaftsaktion von das Erste, des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und der dritten Fernsehprogramme der ARD zusammen mit der SWR-Ratgebersendung "ARD-Buffet". Rund 100.000 Zuschauer haben sich am großen Online-Voting der Aktion "Speisekarte Deutschland" beteiligt und für ihr Lieblingsgericht abgestimmt. Nun gehen die Erstplatzierten ins Rennen um den Titel "Beliebtestes Gericht Deutschlands".

Die Vorentscheidung zum Wettbewerb erfolgte per Internet. Für jedes Bundesland stand eine Auswahl an Gerichten zur Verfügung, aus der die Wähler im Internet ihre Favoriten wählen können. Auf diese Weise ging aus jedem der 16 Bundesländer jeweils ein Sieger hervor.

Die 16 Sieger der Vorentscheide

  • Baden-Württemberg: Zwiebelrostbraten
  • Bayern: Schweinsbraten mit Knödel
  • Berlin: Königsberger Klopse
  • Brandenburg: Kohlroulade mit Kartoffeln
  • Bremen: Kohl und Pinkel
  • Hamburg: Labskaus mit Spiegelei
  • Hessen, Rhein-Main-Gebiet: Grüne Soße
  • Mecklenburg-Vorpommern: Pommerscher Gänsebraten
  • Niedersachsen: Spargel mit Butter und Schinken
  • Nordrhein-Westfalen, Rheinland: Rheinischer Sauerbraten
  • Rheinland-Pfalz: Entenbraten mit Rotkraut und Kastanien
  • Saarland: Dibbelabbes
  • Sachsen: Vogtländischer Sauerbraten
  • Sachsen-Anhalt: Harzer Bachforelle
  • Schleswig-Holstein: Matjes nach Hausfrauenart
  • Thüringen: Thüringer Klöße mit Rouladen

Diese 16 regionalen Gerichte wurden nach dem 30. September in den dritten Programmen der ARD vorgestellt und zubereitet, bis zum 7. Dezember bereiten die "ARD-Buffet"-Spitzenköche die Siegergerichte aus den einzelnen Bundesländern zu.

Das aktuelle Ergebnis lag uns bei Redaktionsschluss noch nicht vor. Wer gewonnen hat erfahren Sie beim SWR.

Frohe Weihnachten wünscht das
Opel Rent Team

Abgebildete Fahrzeuge sind Modellbeispiele. Die Ausstattung der Mietwagen kann abweichen.