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Marokko - Urlaub wie in 1001 Nacht.

Moschee in Tanger © Königlich Marokkanisches Fremdenverkehrsamt

Von Frankfurt bis in 1001 Nacht beträgt die Flugzeit gerade einmal 3:35 Minuten. So lange braucht ein Flugzeug von Frankfurt bis Casablanca, Marokkos größte Stadt. Noch interessanter ist es freilich, direkt in Märchen zu fliegen - Marrakech heißt da das Ziel. Wer hingegen überwiegend baden und nur nebenbei etwas vom Lande mitbekommen möchte, steuert Agadir direkt am Atlantik an.

Andere Airports im Lande sind leicht mit Umsteigen in Frankreich oder Spanien zu erreichen. Wer das Auto oder Wohnmobil mitnehmen will, nimmt die Fähre von Algeciras gleich neben Gibraltar und kommt in Tanger an.

Kornbauer im Atlastal © Königlich Marokkanisches Fremdenverkehrsamt

Marokko ist groß. Selbst ohne die annektierte West-Sahara misst das Land über 458.000 km² (Deutschland: 357.340). Es gibt einige gute Eisenbahnverbindungen zwischen den Großstädten, meist ist man jedoch auf - inzwischen auch recht komfortable - Busse angewiesen. Eine bessere Alternative sind Mietwagen - oder organisierte Rundfahrten. Reiseveranstalter bieten zudem auch Wanderreisen an. Gute Hotels gibt es nicht nur in den Badeorten, sondern auch unterwegs. Man sollte sie aber auf jeden Fall im Voraus buchen. Es erleichtert das Leben in Marokko, wenn man ein wenig Französisch spricht. Die Landessprachen sind Arabisch und verschiedene Berber-Dialekte. Landeswährung ist der Dirham (1 Euro sind ca. 11 Dirham). Bargeld zieht man an ec-Automaten.

Vorhof der Moschee Hassan II. in Casablanca Straße der Kashbas © Königlich Marokkanisches Fremdenverkehrsamt

Die tollsten Touren

Nach Marokko fliegt man nicht nur zum Baden. Dafür ist das Land viel zu exotisch und interessant. Allein schon die Natur fasziniert. Nahe Marrakech ragt der Hohe Atlas bis zu 4.167 m hoch in den Himmel. Der Mittlere Atlas ist dicht bewaldet und trägt reizvolle Zedernwälder. Im Norden säumt das Rifgebirge das Mittelmeer, im Süden ist der bizarr zerklüftete Anti-Atlas ein ideales Ziel für Wacherer und Trekker.

Meist einwöchige Rundreisen stehen unter dem Motto "Marokkos Königsstädte". Das sind die Metropolen, in denen der marokkanische König Mohammed VI. auch jetzt noch Paläste besitzt, in denen er gelegentlich wohnt: die Landeshauptstadt Rabat, das besonders traditionelle Fes Meknes und das berühmte Marrakech. Da geht man durch völlig autolose Gassen und Bazare, besichtigt jahrhundertealte Koranschulen und Moscheen, erleidet den Geruch in Gerbereien und Färbereien, kauft sich in den Bazaren vielleicht dumm und dämlich. Der Besuch von Teppichknüpfereien gehört zum Pflichtprogramm. Vor allem Berberteppiche können bei genügend Verhandlungsgeschick recht günstig sein und werden einem zuverlässig per Fracht nach Hause geschickt.

Zehn bis 14 Tage lang dauert eine "Große Marokko-Rundreise". Sie führt nicht nur in die Königsstädte, sondern vor allem auch in die schon fast wüstenhaften Landschaften jenseits von Hohem und Mittlerem Atlas mit wilden Schluchten, hohen Sanddünen und vor allem den traditionellen, aus Lehm erbauten Wehrdörfern und -burgen der Berber. Die berühmteste von ihnen ist Ait Benhaddou, wohin man auch einen langen Tagesausflug von Marrakech aus unternehmen kann. Gute Übernachtungsorte unterwegs sind auch Erfoud, Tinerhir, Zagora und Ouarzazate.

Strand in Agadir © Königlich Marokkanisches Fremdenverkehrsamt

Die schönsten Badeorte

Der bedeutendste internationale Badeort des Landes ist Agadir an der Atlantikküste. Dahin kann man auch leicht per Charter von Deutschland aus nonstop fliegen. Der Strand ist superbreit und viele Kilometer lang, die Auswahl an Hotels ist riesig. Orientalisches Flair darf man von Agadir freilich nicht erwarten. Näher am Leben der Einheimischen ist man an den Stränden von Casablanca und Tanger oder im von vielen wohlhabenden Einheimischen geschätzten El Jadida bei Rabat. Individualreisende aus aller Welt schätzen das ganze Jahr über das kleine Städtchen Essaouira zwischen Agadir und Casablanca. Das hat einen verhalten orientalischen Charme, gespickt mit portugiesischer Kolonialatmosphäre und einem Hauch von alten Hippie-Zeiten.

18 km südlich von Essaouira lockt der Strand von Sidi Kaouli vor allem Wind- und Kitesurfer an. Ein sehr beliebtes Surfrevier ist auch Taghazoute 15 km von Agadir entfernt. Badeorte gibt es auch an Marokkos Mittelmeerküste. Sie werden allerdings kaum von Reiseveranstaltern angeboten, man muss sie sich auf eigene Faust erobern. Namhaft sind hier vor die Tamuda Bay, Saidia, Oued Laou und vor allem El Hoceima.

Platz El Hedim in Meknes Tajine © Königlich Marokkanisches Fremdenverkehrsamt

Die Menschen und ihre Küche

Marokko zählt etwa 34 Mio. Einwohner. Etwa 60% von ihnen sind arabischer Abstammung, etwa ein Drittel sind Berber. 99% der Bewohner sind Moslems. Die jährlich etwa 10 Mio. internationalen Touristen können sich mindestens ebenso sicher fühlen wie in Frankreich, Belgien oder Deutschland. Eventuelle Reisewarnhinweise des Auswärtigen Amtes sollte man aber natürlich jederzeit berücksichtigen und vor Reisebuchung und -beginn auch abrufen.

Das marokkanische Essen ist meist recht gut. Schweinefleisch ist natürlich tabu, stets am besten fährt man mit Gemüse und Geflügel. Eine typische Zubereitungsart ist das Tajine, lecker ist auch am Spieß gegrilltes Lamm, das Mechoui. Europäische Küche wird in allen Urlaubsorten reichlich geboten, auch auf internationales Fast Food muss niemand verzichten. Nationalgetränk ist kräftig mit frischer Minze gewürzter und stark gesüßter Grüner Tee; Bier, Wein und Spirituosen sind in Hotels und vielen Restaurants erhältlich.

Sie können sich auf www.marokkourlaub.org ausführlich über Urlaub in Marokko informieren.

Abgebildete Fahrzeuge sind Modellbeispiele. Die Ausstattung der Mietwagen kann abweichen.