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Belgien: Willkommen in Brüssel.

Atomium © DJ Sharko / SABAM 2012
 
Grand Place © WBT - G. Batistini
 

Bienvenue à Bruxelles!

Keine Sorge, auch wenn Sie kein Französisch sprechen, sind Sie hier genau richtig. Brüssel ist multilingual und Freundlichkeit gegenüber Besuchern eine Brüsseler Tugend. Mit etwas mehr als einer Million Einwohnern bleibt die belgische Hauptstadt immer überschaubar und besticht durch kurze Wege. Kombiniert mit der zentralen Lage innerhalb Europas siedelten sich in jüngerer Vergangenheit zahlreiche europäische und internationale Institutionen in Brüssel an, machten die Stadt zum Mittelpunkt von 500 Millionen Europäern und entwickelten sie zu einem Anziehungspunkt für Business und Tourismus.

Im Europäischen Parlament arbeiten 750 Abgeordnete die Richtlinien der EU-Politik aus. Diese werden anschließend der Europäischen Kommission vorgelegt. Um die abstrakte Welt der Politik auch für interessierte Laien und Kinder verständlich zu machen, wurde im Jahr 2011 mit dem Parlamentarium ein großes Besucherzentrum eröffnet, das die Arbeit des Europäischen Parlaments ansprechend und multimedial darstellt. Außerdem können Sie sich dort über die Geschichte der Europäischen Union informieren. An Wochenenden und in den Ferien sind die Hotelpreise in Brüssel übrigens besonders günstig, da die EU-Institutionen dann nicht besetzt sind.

Wer es noch anschaulicher mag und angesichts der rasanten Erweiterung der EU den Überblick behalten möchte, sollte sich Mini-Europe ansehen. Hier entdecken Sie europäische Städte und Sehenswürdigkeiten im Kleinformat. Unterwegs dürfen Sie sogar auf Knopfdruck den Vesuv ausbrechen lassen, oder Sie reißen noch einmal die Berliner Mauer ein! Weiterer Pluspunkt ist die Lage im Schatten des Brüsseler Markenzeichens: dem Atomium. Das berühmte Symbol der Weltausstellung des Jahres 1958 stellt ein Eisenmolekül in 165-milliardenfacher Vergrößerung dar. Das Tempo des seinerzeit schnellsten Lifts Europas ist immer noch berauschend. In der obersten Kugel angekommen schweift Ihr Blick über Brüssel und vielleicht entdecken Sie dabei auch die Grand Place…

Sie ist ein weiteres Wahrzeichen Brüssels, UNESCO Weltkulturerbe, und gilt als einer der schönsten Marktplätze der Welt. Eingerahmt wird die Grand Place von majestätischen Zunfthäusern, die überwiegend aus dem 17. Jahrhundert stammen. Das Rathaus von Brüssel, das Anfang des 15. Jahrhunderts erbaut wurde, dominiert das architektonische Gesamtbild. Nebenbei wird die Grand Place regelmäßig zum Schauplatz verschiedener Großereignisse wie den zauberhaften „Plaisirs d’Hiver“ oder dem Blumenteppich, der alle zwei Jahre dort ausgelegt wird. Labyrinthartige, verkehrsberuhigte Gassen umgeben die Grand Place.

Männeken Pis © WBT - Ricardo de
la Riva
 
Königspalast © WBT - Anibal Trejo
 

Folgt man einer von ihnen, der Rue du Charles Buls, bis zur Ecke Rue de l’Étuve / Rue du Chêne, erblickt man die belgische Kultfigur Manneken Pis. Der nur 60 Zentimeter hohe Jüngling ist der erklärte Liebling der Brüsseler. Weltbekannt sind auch seine Kostüme, die er zu besonderen Anlässen angezogen bekommt. Mittlerweile sind über 750 Kleidungsstücke zusammengekommen, die im Brüsseler Stadtmuseum „Maison du Roi“ besichtigt werden können. Wussten Sie übrigens, dass Manneken Pis ein weibliches Pendant hat? Ihr Name ist Jeanneke…

Der Brüsseler Königspalast gehört zu den prächtigsten offiziellen Bauten der belgischen Hauptstadt und ist gleichzeitig ein Symbol der konstitutionellen Monarchie. Er entstand auf Grundlage zweier Herrenhäuser und wurde 1820 unter König Wilhelm von Oranien erbaut. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde er von Leopold II im Stil von Louis XIV umgebaut. Der Königspalast kann jedes Jahr im Sommer besichtigt werden. Einen Besuch sind auch die Königlichen Gewächshäuser wert, die durch ihre unglaubliche Größe, sowie mit einer umfassenden Sammlung tropischer und subtropischer Pflanzen beeindrucken. Auf einer Fläche von beinahe vier Hektar verteilen sich 15 Glaspaläste, darunter das Kongohaus, die Orangerie, der Palmen-Pavillon und natürlich die zahlreichen Verbindungsbauten. Das Highlight ist ein Wintergarten von 60 Metern Durchmesser und 20 Metern Höhe, der im Jahr 1880 feierlich eröffnet wurde. Die Gewächshäuser können jedes Jahr Ende April bis Anfang Mai besichtigt werden und gelten auch als Perlen des Jugendstils.

Brüssel ist die Stadt Europas, die dank der Arbeit berühmter Architekten wie Victor Horta oder Paul Hankar über das reichste und vielfältigste Jugendstilerbe verfügt. Ende des 19. Jahrhunderts hielten Eisen und Glas Einzug in die Architektur, die moderne Technik triumphierte und man legte Wert auf Verzierungen und Details. Die kunstvollen Gebäude und Fassaden können Sie bei einem Stadtrundgang entdecken, vor allem in den eleganten Stadtvierteln Ixelles, Louise oder St. Gilles. Darüber hinaus können sich Besucher alle zwei Jahre eine Vielzahl von Jugendstil-Häusern in Brüssel von innen anschauen, obwohl diese normalerweise nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Die nächste Jugendstil-Biennale findet voraussichtlich im Oktober 2015 statt.

Mit einem Besuch des Belgischen Comiczentrums schlagen Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Einerseits wurde das faszinierende, lichtdurchflutete Jugendstilgebäude von Victor Horta entworfen, andererseits widmet es sich einer großen Leidenschaft der Belgier: den Comics. Denn egal ob Tim und Struppi, die Schlümpfe oder Lucky Luke, sie alle stammen aus Belgien! Vielleicht erklärt der Humor der Belgier diese innige Liebe zu den Comics. Aktuell gibt es in Belgien rund 650 Comiczeichner und Comics machen circa 60% des belgischen Verlagswesens aus. Belgien ist also eine wahre Comic-Großmacht! So begegnet man ihnen in Brüssel wortwörtlich an jeder Ecke. Mehr als 40 Motive zieren Fassaden in der Innenstadt. Im Jahr 1991 wurde die erste Mauer bemalt, seither kommen durchschnittlich zwei Comic-Fassaden pro Jahr dazu. Einen Stadtplan mit eingezeichnetem „Comic-Rundgang“ erhalten Sie in der Touristen-Information auf der Grand Place.

Wer etwas „seriösere“ Kultur genießen möchte, sollte sich den BOZAR, den Palast der Schönen Künste, nicht entgehen lassen. Es zählt zu den dynamischsten und hochkarätigsten Kultur- und Kunstzentren der belgischen Kulturlandschaft. Nebenbei ist das Art-Déco Gebäude, das ebenfalls aus der Feder von Victor Horta stammt, einer der großen architektonischen Schätze Brüssels. Auf mehr als 4000 m² gibt es Konzerte, Ausstellungen, Theater und vieles mehr zu entdecken.

Ebenfalls lohnenswert ist ein Besuch des Magritte-Museums, das im Jahr 2009 eröffnet wurde und etwa 200 Gemälde zeigt. Der Maler lebte lange in Brüssel, wo er viele seiner surrealistischen Werke schuf und Spuren hinterließ. Im Brüsseler Vorort Jette kann das Wohnhaus von René Magritte besichtigt werden, in dem Souvenirs, Dokumente und Zeugnisse des Malers ausgestellt sind. Besonders sehenswert ist die detailgetreue damalige Wohnungseinrichtung, die aufwendig rekonstruiert wurde.

Pommes Frites © WBT - Philippe Lermusiaux
 
Chocolatier © WBT - Ricardo de la Riva
 

Nun haben Sie sich aber erstmal eine kleine Mahlzeit verdient! Frittenbuden gehören in Brüssel zum Stadtbild und belgische Pommes bekommt man buchstäblich an jeder Ecke. Doch eines sollte man wissen: Wer in Belgien Fritten bestellt, darf sich nicht über die Papiertüten wundern, in denen sie serviert werden. Sie halten die Fritten länger warm und saugen überschüssiges Fett auf. Das Servieren der Fritten in einer Plastikschale ist für Belgier eine Todsünde, weshalb es sogar eine Nationale Vereinigung zur Verteidigung der Papiertüten gibt.

Sie mögen es lieber süß? Kein Problem, denn wer durch die Straßen von Brüssel spaziert, kann dem Duft nach frischen Waffeln nur selten widerstehen. Die Geschichte der Brüsseler Waffel reicht zurück bis in die 1850er Jahre, als die ersten gusseisernen Waffeleisen auf den Markt kamen. Im Jahr 1856 kreierte Maximilien Consael dann die erste Brüsseler Waffel, die zum Verkaufsschlager auf dem Brüsseler Jahrmarkt avancierte. Seitdem ist die Brüsseler Waffel ein Genuss für Jung und Alt. Im Unterschied zur Lütticher Waffel ist die Brüsseler Waffel viereckig und besticht durch einen besonders lockeren Teig. Gegessen wird sie entweder im Naturzustand oder mit Puderzucker, Sahne, Früchten oder Schokolade.

Womit wir bei einer weiteren kulinarischen Spezialität angelangt sind: Schokolade und vor allem Pralinen. Überall in Brüssel findet man Pralinenläden und so vernascht der Brüsseler im Jahresdurchschnitt etwa 12 Kilogramm der süßen Schokoladenhäppchen. Alles begann mit Jean Neuhaus, der in Brüssel 1912 die Praline erfand. Hübsch verpackt werden die Köstlichkeiten in einer Ballontine. So heißen die kleinen, eleganten Kartons, die man beim Chocolatier seiner Wahl füllen lässt. Anlässe Pralinen zu kaufen gibt es reichlich, sei es zum Valentinstag in Herzform, oder gefüllte Eier zu Ostern. Einige Chocolatiers wie die Schokoladenmanufaktur „Zaabär“ lassen sich bei der Herstellung ihrer Pralinen über die Schulter schauen, oder ermöglichen es Ihnen sogar, ihre eigenen Pralinen herzustellen.

Boutique Foxhole Saint Gery © WBT - Ricardo de la Riva
 
Mädchengruppe auf dem Grand Place © WBT - ThomasBlairon.be
 

So stylisch eine eigens hergestellte Praline ist, so stylisch ist auch Brüssels Modeszene. Die europäische Hauptstadt mausert sich zur trendigen Modemetropole mit unzähligen jungen, hochmotivierten Talenten. Sie haben sich in der Rue Dansaert angesiedelt, in der ein Besuch ihrer Boutiquen lohnt. Empfehlenswert ist der Brüsseler Design-September, das belgische Design-Event schlechthin. Jedes Jahr im September präsentieren hier kreative Köpfe aus verschiedensten Bereichen auf mehr als 100 Veranstaltungen ihre neusten Ideen. Es ist also nicht nur die Brüsseler Modeszene in Bewegung, auch in Sachen Möbel und Accessoires tut sich viel. Dass diese Designer-Szene sehr aktiv ist, bemerkt man nicht nur in den Ateliers, sondern auch im Straßenbild, beim Ausgehen in einer der vielen Designer-Bars oder beim Essen im Design-Restaurant. Hier können es Stadtviertel wie Ixelles oder St. Gilles mit ihren Ausgehmeilen locker mit Londons Notting Hill oder Berlins Prenzlauer Berg aufnehmen.

Haben Sie nun Lust bekommen, nach Brüssel zu reisen und die Sehenswürdigkeiten in Begleitung zu entdecken, wollen aber auf eine klassische Stadtführung verzichten? Kein Problem! Wer Brüssel auf ganz persönliche Weise kennen lernen möchte, kann sich von einem echten Brüsseler durch die Straßen der belgischen Hauptstadt führen lassen. Die ehrenamtlichen Greeter zeigen Besuchern ihre Stadt und ihre Lieblingsplätze, abseits der ausgetretenen Touristenpfade. Dabei verstehen sich die Greeter nicht als professionelle Fremdenführer, sondern vielmehr als Botschafter ihrer Stadt. Eine klassische Stadtführung ist es nicht, doch dafür erwarten Sie persönliche Eindrücke und Tipps sowie Anekdoten aus dem Alltagsleben in Brüssel. Die Stadtführung mit einem Greeter ist kostenlos, dauert zwei bis vier Stunden und jeden Tag möglich. Bis zu sechs Personen können an einer Führung teilnehmen.
Weitere Informationen finden Sie hier: www.brusselsgreeters.be.

Wenn Sie sich von einem anstrengenden Programm oder dem Trubel erholen möchten, finden Sie in Brüssel auch grüne Ruheoasen, wie den Egmontpark zwischen dem Justizpalast und dem Boulevard de Waterloo. Am Kunstberg sind die Grünflächen im Stile eine französischen Esplanande angelegt. Ein hängender Garten mit schöner Sicht auf die Grand Place und die Altstadt. Die weitläufigen grünen Seiten etwas außerhalb des Zentrums sind durch einen beschilderten Weg verbunden, die „Promenade Verte“. Der Naturwanderweg über mehr als 60 Kilometer, der zu Fuß oder per Fahrrad bewältigt werden kann, zieht sich wie ein Band durch Brüssels beeindruckende Parks und Naturschutzareale. Bei der Touristen-Informationen an der Grand Place und auf dem Kunstberg können Sie eine Karte der „Promenade Verte“ kostenlos erhalten.

Wie Sie sehen, hat Brüssel für jeden etwas zu bieten. Und „Bruxelles bouge“ – Brüssel bewegt sich. Also nichts wie hin!

Weitere Informationen, Broschüren oder Stadtpläne können Sie auf unserer Website www.belgien-tourismus.de anfordern, oder per Email unter info@belgien-tourismus.de.

Abgebildete Fahrzeuge sind Modellbeispiele. Die Ausstattung der Mietwagen kann abweichen.