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Dänemark – Land der 1.000 Inseln.

Dänemark-Flagge Pic by fotolia.com:
© Jason Vosper

Viele Ferienhäuser, befahrbare breite Sandstrände, dänisches Bier und Rote Grütze oder „Smörrebröd“ – das fällt vielen als erstes zu Dänemark ein.

Warum in die Ferne schweifen, wenn uns unsere Nachbarländer doch so viel zu bieten haben. Deshalb starten wir eine kleine Serie, in der wir Ihnen unsere Nachbarn näher bringen wollen. Beginnen wir im Norden, in Dänemark. Wie jedes Land auf dieser Welt hat auch Dänemark Typisches und Kurioses zu bieten. Die Dänen lassen sich z.B. nicht so schnell unter Zeitdruck setzen, sie lieben es eher ruhig und gemütlich. Stress und Hektik sind hier fehl am Platz. Spaziergänge und Fahrradtouren oder das Angeln in der Ruhe der Natur – das schätzen die Dänen ganz besonders.
Was dem genauen Betrachter sofort auffällt ist das beinahe immerwährende Lächeln der Dänen.

Kind am Strand Pic by fotolia.com: © MAK
 

Dänen sind die glücklichsten Menschen Europas

Laut einer Studie der Universität Cambridge sind die Dänen das glücklichste Volk Europas.
Die Menschen hier haben besonders viel Zeit für Familie und Freunde, hegen besonderes Vertrauen in ihre Regierung und nationale Institutionen. So sollen sie zu den zufriedensten und ausgeglichensten Menschen auf diesem Kontinent gehören. Oberflächlich sind die Dänen nicht – sie grübeln nur nicht so viel. Dazu haben sie auch überhaupt keine Zeit. Denn die Dänen haben nicht nur mehr Kinder als wir (im Durchschnitt 1,75, wir dagegen nur 1,35), sie haben dank einer harten Arbeitsmarktreform auch fast alle einen Job. Ihr Glück liegt auch an der inneren Einstellung: 67% der Dänen meinen, sie könnten den allermeisten Menschen vertrauen, in Deutschland glauben dies nur 35%. Können wir das je aufholen? Vermutlich nicht. Was man da machen kann? Ganz viel Urlaub - im Land des Glücks.

Häuser am Meer Pic by fotolia.com: © Dagmar Richardt

Inseln, Küste und Me(h)er

Dänemark ist mit seinen über 1.400 Inseln und 7.314 km Küste meerumschlungen.
Was bei vielen in Vergessenheit geraten ist: Zu Dänemark gehören auch die Färöer (18 Inseln) im Nordatlantik und Grönland. Diese haben aber eine autonome Selbstverwaltung. Eindrucksvoll ist die Vielfalt der Inselwelt. So gibt es beeindruckende Kreidefelsen auf der Ostsee-Insel Mön, feine Sandstrände, idyllische Dörfer – und sogar Weinbau auf der Insel Bornholm. Jütland, der größte Teil Dänemarks ist Festland, aber die anderen Landesteile stellen Inseln dar. So liegt auch die Hauptstadt Kopenhagen auf einer Insel – Seeland – dies ist die größte. 443 Inseln haben Namen und 72 der Inseln sind bewohnt.

Vor Fünens Nordküste entstehen überraschenderweise regelmässig neue, kleine Inseln, die es zu entdecken gilt. Wer dies möchte, darf nicht wasserscheu sein, denn sie sind teilweise nur bei stundenlangen Spaziergängen im seichten offenen Meer zu erkunden. Die höchste Erhebung Dänemarks liegt übrigens 170 m über dem Meeresspiegel.

Schloss Pic by fotolia.com:
© marcos81

Von Harald Blauzahn zu Margarethe II

Die Dänen sind stolz auf ihre Königin und die bereits seit über 1.000 Jahren bestehende Monarchie.
Königin Margarethe II (geb. 1940) genießt u.a. auch großes Ansehen in Anbetracht ihrer intellektuellen und künstlerischen Fähigkeiten. Nach dem Abitur 1959 studierte sie an verschiedenen europäischen Universitäten, z.B. an der Sorbonne oder in Cambridge politische Wissenschaften und Archäologie. So arbeitet sie heute nebenbei als Illustratorin, entwirft Bühnenbilder für das Theater und ist Textilkünstlerin. Gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem Prinzgemahl Henrik hat die Königin französische Literaturwerke ins Dänische übersetzt und umgekehrt.

Die Königin hat eine sehr offene Art Herrscherin zu sein, was sich auf das Verhältnis zur Bevölkerung ausgewirkt hat.
Formal steht sie an der Spitze der Regierung, darf jedoch nicht unabhängig handeln, da es sich in Dänemark um eine konstitutionelle Monarchie handelt. Obwohl die Königin alle Gesetze unterschreibt, treten sie erst in Kraft, wenn sie von einem Minister gegengezeichnet worden sind. Der erste formale König Dänemarks war Gorm der Alte (ca. 936-958), der zweite König hieß Harald I. Blauzahn (958-986). Davor handelte es sich nicht um Könige im heutigen Sinne, sondern eher um regionale Häuptlinge.(ab 695 n.Chr.)

Runensteine Pic by fotolia.com: © Africa Studio

Monumente der Wikingerzeit

Der Ort Jelling (Jütland) gehört zu den bedeutenden archäologischen Fundplätzen Dänemarks. Die Runensteine von Jelling - entstanden Mitte bis Ende des 10. Jahrhunderts - sind dänischen Königen gewidmet und thematisieren deren Taten. Gestiftet hat sie König Harald Blauzahn nach seinem Übertritt zum Christentum um 960 n. Chr. Harald war ein gefürchteter Wikinger. Auf seinen Plünderungsfahrten fiel er u.a. in die Normandie ein, durchquerte die Nord- und Ostsee und eroberte Südnorwegen.

Zwischen großen Grabhügeln liegt eine Steinkirche aus der Zeit um 1.100 n. Chr., die über älteren Holzkirchen errichtet wurde. Das Ensemble von Kirche, Grabhügeln und Runensteinen wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Mit den Jellingsteinen in seiner Bedeutung vergleichbar und das größte Denkmal der Wikingerzeit (800–1.050 n. Chr.) ist das Hunnestad-Monument in Schonen (bis ins 17. Jhd. zu Dänemark gehörend).

Nordische Küche Pic by fotolia.com: © Aynia
 
Getrocknetes Fleisch Pic by fotolia.com: © Marco2811
 

Neue Nordische Küche

In den vergangenen 10 Jahren hat die Neue Nordische Küche die dänische Gastronomie revolutioniert und den Focus auf einheimische Zutaten gerichtet. Dies hatte eine Renaissance der klassischen dänischen Küche zur Folge. In den besten Restaurants Kopenhagens sind solche Speisen in modernem Gewand zur Zeit äußerst angesagt. Eine treibende Kraft hinter der steigenden Beliebtheit der nordischen Küche ist der Erfolg eines kleinen Restaurants am Wasser im Kopenhagener Stadtteil Christianshavn. „Noma“ - eine Kombination aus Nordisk und mad (nordisches Essen). Das exklusive Restaurant mit dem Michelin Stern wurde von Claus Meyer und seinem Partner Rene Redzepi gegründet, mit dem Ziel, die nordische Küche neu zu erfinden.

Auf der Speisekarte findet man Moschusochsen und wilde Beeren, Saucen sind mit Bier anstelle von Wein angerichtet. Austern aus dem Limfjord, wilde Rentiere, Flundern aus Grönland, Moorhühner, Krebse aus Schweden und Kaviar vom Seehasen, um nur einige Spezialitäten zu nennen.

Mehr als 50 verschiedene Beerensorten aus den Wäldern Skandinaviens finden Verwendung – wer hätte früher schon einmal sagen können, dass er Moltebeeren, Brachbeeren oder arktische Brombeeren probiert habe? Traditionelle dänische Gerichte beinhalten immer noch Elemente der vorindustriellen Epoche, also der Zeit vor 1860, als die Küche aus Vorratshaltung von Bier und Schwarzbrot, gesalzenem und geräuchertem Fleisch bestand.

Heute noch gern gegessen werden so z.B. Brotsuppe (aus alkoholfreiem Bier und Zucker) - Öllebröd, mit Wasser gekochte Körnergrütze (Vandgrät), gule ärter (Erbsensuppe), äblefläsk (in Fett gebratene Äpfel mit Schinkenspeckstückchen), klipfisk (Stockfisch), blopöle (Blutwurst) und grönlangkol (Grünkohl) – und nicht zu vergessen: das dänische Rugbröd – Roggenbrot.

Designerstuhl Pic by fotolia.com:
© style67

Weltweite Designklassiker und Modewelt

Die dänische Architektur hat eine lange, feine Geschichte. Rund um den Globus stößt man auf weltberühmte Gebäude dänischer Architekten, wie z.B. das Sydney Opera House von Jörgen Utzon. Arne Jacobsen, Hans Wegner oder Henning Larsen sind weitere bekannte Namen dieser Kategorie.

Modernes Design ist Teil der nationalen Identität und des Alltagslebens der Dänen. Industrie-Design, Möbel und Gegenstandskunst gehören seit langem zu den größten Exportschlagern Dänemarks. Auch die dänische Modebranche erlebt im Augenblick einen großen Erfolg nach dem anderen. Erfolgreiche Designer, internationale Modemessen und zwei Modewochen jährlich haben Kopenhagen und Dänemark zu einem wichtigen Mitspieler auf dem europäischen Modemarkt gemacht.

Kronen Pic by fotolia.com:
© dennisjacobsen

Kronen statt Euro

Die Dänische Krone stellt seit 1875 die offizielle Währung Dänemarks dar und ist auch die der autonomen Provinzen Grönland und Färöer. Seit der Euro-Einführung ist die Krone wechselkurstechnisch an diesen gebunden. Eine Dänische Krone wird unterteilt in 100 Öre. Die kleinste dänische Münze ist ein 50 Örestück.

Für die Färöerischen Banknoten existiert übrigens ein landesspezifisches Design - in Grönland dagegen nicht.

Kopenhagen Pic by fotolia.com: © Scanrail
 
Kleine Meerjungfrau Pic by fotolia.com:
© dzain

Das Venedig Dänemarks – Kopenhagen

Übersetzt bedeutet der mitteldänische Name „Köpmannaehafn“ soviel wie: „Hafen der Kaufleute“ . Kopenhagen wurde im Jahre 1043 erstmals als Hafen erwähnt.
Heute ist sie mit ca. 1,2 Mio Einwohnern die größte Stadt Dänemarks und beheimatet auch die Stadtresidenz der Königin, das Schloss Amalienborg. Ist die königliche Familie vor Ort, so findet jeden Tag um 12.00 Uhr die Wachablösung der Garden vor dem Schloss statt.
Entweder entdeckt man diese Stadt zu Fuß – die wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen nämlich per pedes gut erreichbar relativ dicht beieinander in der Altstadt - oder man wählt eine Stadtrundfahrt mit dem Bus.

Hier gibt es natürlich unzählige Museen und Kirchen zu entdecken, noch drei weitere Schlösser, unzählige Plätze und bekannte Straßen.

Eine Kanalrundfahrt mit dem Netto-Boot oder mit dem Kopenhagener Water Taxi, dem hellblauen „fliegenden Fisch“ sind originelle Alternativen. Ein Besuch des Tivolis mit mitternächtlichem Feuerwerk (Mittwoch und Samstag) gehört für viele sicherlich unbedingt zu einem Kopenhagen-Besuch dazu.

Und die „Kleine Meerjungfrau“ nach dem Vorbild des gleichnamigen Märchens von Hans Christian Andersen als eines der kleinsten Wahrzeichen der Welt mit einer Höhe von nur 125 cm müsste bestimmt auch noch digital erfasst werden. Die Kopenhagener lieben die melancholische Meerjungfrau auf ihrem Stein am Hafen, wo sie seit 1913 sitzt. (Bildhauer Edvard Eriksen)

Auch das Latinerviertel mit seinen Szene-Cafes, kleinen Musik- und Kleidungsgeschäften und Läden für extravagante Gegenstände fernab vom Mainstream ist einen Besuch wert.

Was nicht in Reiseführern steht, wo die besten Clubs, beste Insider-Lokale und von Einheimischen geschätzte Plätze sind, findet man seit neuestem auf den Seiten des City-Blogs „Spottes by Locals“ eines reisebegeisterten Ehepaares.

Sollten Sie nun Lust bekommen haben, unsere Nachbarn im Norden einmal zu besuchen, dann freuen wir uns, wenn wir Ihnen mit diesem Artikel etwas Appetit gemacht haben.

Wir wünschen Ihnen eine gute Fahrt und viel Spaß auf Ihrer Entdeckungsreise! Ihr Opel Rent Team

Abgebildete Fahrzeuge sind Modellbeispiele. Die Ausstattung der Mietwagen kann abweichen.